Seit vielen Jahrhunderten verordnen Kräuterfrauen, Gynäkologen und Hebammen Sitzbäder und diese haben immer noch eine verblüffende Wirksamkeit. Durch den Dampf und das warme Wasser hat man einen Rundumkontakt mit der Heilpflanze und die Wärme leitet in den Unterleib. Für viele Frauen ist es eine Möglichkeit, die Badzimmertüre zu schließen und sich ungestört zu entspannen. Wenigstens einmal am Tag auf die eigene Heilung konzentrieren. Man erreicht damit das äußere Genital, dadurch können kleine Verletzungen, Ekzeme und auch Herpes gelindert werden. Sehr zu empfehlen bei Eierstockentzündungen, Senkungsbeschwerden, Zysten und Myomen. 2 mal wöchentlich sollte das Sitzbad gemacht werden, ruhig über einige Monate hinweg.

  • 2 Handvoll Frauenmantel, Schafgarbe, Johanniskraut, Brennessel, Melisse und Himbeerblätter  mit 1 Lt kochendem Wasser übergießen, 20 Min. ziehen lassen. Absieben.
  • Eine kleine Menge Wasser in die Badewanne  einfüllen und den Tee hineingießen.
  • 10-15 Minuten darin sitzen bleiben.

Man kann auch ein kleines Sitzbad ohne Wanne  machen:

  • einen großen Wassereimer oder eine quadratisches Fußwännchen in die Badewanne oder Dusche stellen  . Man hockt sich über den mit Kräuterwasser gefüllten Eimer /Schüsssel und spritzt immer wieder mit der Hand Wasser an die Vagina. Etwas anstrengend, weil man sich nicht richtig setzen kann.

Diese Anwendung wurde früher gemacht, als man noch keine Badewanne hatte. Übrigens haben Frauen in früheren Zeiten viele Sitzbäder gemacht und man findet diese Rezepte in jedem alten Kräuterbuch.

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