In China glaubte man lange durch Chilli und Pfeffer das Leben verlängern zu könen. Durch den Verzehr von Paprika und Chili traten bestimmte Alterserscheinungen weniger häufig auf, z.B. Lungenentzündungen, Mandelentzündung, Herpes, Gürtelrose, Herzbeschwerden und Rheumatismus wurden gelindert und damit die Lebensqualität gesteigert. Die heilenden Kräfte des Chili , deren Extrakt Capsicum aus den scharfen Schoten gewonnen wird , sorgt für eine höhere Durchblutung der Zellen. Hautreizungen durch die äußere Anwendung werden als angenehm empfunden und lindern Schmerzen. Viele Salben und Rheumamittel enthalten Capsicum. Frische Schoten enthalten Vitamin C wie in Zitrusfrüchten, roter Pfeffer  wertvolles BetaKarotin, das Provitamin A fürs Auge, schützen Schleimhäute und steigern die Zellaktivität. Damit der Körper Vitamine aufschließen kann, benötigt er dazu Öl. Das für den Eiweißstoffwechsel wichtige Vitamin B, die Vitamine 1, 12 (Niacin); Chili ist die einzige Gemüseart, die Blutgefäße stabilisiert, Die Schoten enthalten Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und Zink. In der Leber wird Capsicum in eine Verbindung gewandelt, die den freien Radikalen entgegen wirkt. Außerdem hilft Chili zu einer salzärmeren Ernährung umzusteigen, weil man durch das scharfe Würzen mit weniger Salz auskommt. Entdeckt haben diese Wirkstoffe in neuerster Zeit der ungarische  Wissenschaftler Dr. Albert Szent-Györgyi, Klaus Oberbeil, ein bekannter Autor von Gesundheitsbüchern und die Wissenschaftlerin Dr.med. Susanne Lenz. Cayenne Pfefferpulver in ein Glas Wasser gerührt und getrunken ist ein gutes Mittel bei starkem Nasenbluten. Beim Kontakt der Haut mit Capsicum  verspüren die Nerven einen starken Reiz und schütten Neurotransmitter aus, die die Schmerzmeldung an das Gehirn weiterleiten und den Schmerz unterbinden. Sehr gut und bestens empfohlen bei Kopfschmerz und Migräne ist der Verzehr von eingelegtem Pfeffer, Chillischoten oder einer kleinen Prise Cayenne Pfeffer.

Wenn Chili und Pfeffer in der Nahrung so gut hilft, dann mischt die Kräuterfee gleich Tee, angenehm zu trinken und nicht so scharf wie die frischen Gemüse.

Feuerland – Bambusblätter, Ingwer, Brombeerblätter, roter Pfeffer, Chili, Apfel und Hibiskus, gluten- und laktosefrei. Bambus ist koffein & teinfrei und enthält viele Mineralstoffe und Proteine. Er wirkt entwässernd und bindegewebsstärkend. Nur die ersten Blattspitzen werden geerntet. Zusammen mit dem Ingwer, den Kräutern, Apfel und Hibiskus ist dieser Tee samtig weich auf der Zunge,ein säurearmer dunkelroter Tee, der im Abgang dann seine Chili-Pfefferschärfe entwickelt. Schmeckt super auch am Abend.

Kräuter-Chili – eine neue Kreation als Kräutertee mit Brombeer & Melissenblättern, Sonennblumen & Kornblumenblüten, Zitronengras, Orangenschalen, Apfel, Karotte, etwas Hibiskus, Eisenkraut,  rotem Pfeffer und Chili.  Ein feiner und sehr frischer Tee,   dessen Schärfe sehr angenehm ist. Ich msiche lieber Hibiskus als Hagebuttenschalen in meine Tees, weil Hibiskus (Malve – Eibisch) schleimlösend ist. Ein toller Tee !

Ingwer-Fresh frisch mit kochendem Wasser aufgegosssen ein wunderbares durstlöschendes Getränk, kaufen die Erzieherinnen vom örtlichen Kindergarten bei mir. („Brauchen  wir für unsere Nerven“). Er enthält Ingwerwurzel und Lemongras, Süßholzwurzel, Zitronenschalen, Pfefferminzblätter und Pfeffer. Ich habe etwas Vorrrohrzucker dazu gemischt.

Männer-Träume – schon oft beschrieben und immer wieder ein Renner, dieser Ayurveda Tee. Er enthält, Damianablätter für die Potenz, Ingwer, Kardamom, Salbei, Zimt, Fenchel, Johannisbrot, Rosmarin, Poleiminze, Süßholz, Nelken, Ginseng und Pfeffer. Ein feiner ausgewogener kräftiger Tee, der auch gerne von Frauen getrunken wird. Wärmt und vitalisiert.